Instandsetzung Hubdach

Zum Glück war das Teil noch einigermassen Intakt.

  • Der Lack an der Klappbeschlägen war halt schon sehr alt und zum Teil schlecht nachlackiert.
  • Innen war das Furnier an vielen Stellen beschädigt.
  • Die GFK-Dachhaube war auch mal nachlackiert worden. Die Farbeschicht davon hatte unendliche Risse.
  • Ein Bandscharnier war Defekt durch Schwergängikeit.
  • Die Scharniere am Dach waren Rostig und Gammelig.

Die Dachhaube wurde zuerst mal Innen gesäübert und von losen Farbresten befreit. Innen ist übrigens eine Sperrholzplatte einlaminiert, diese hatte auch eine Furnierbeschichtung.

Denn Innebereich hab ich komplett mit Kunstharzlack überzogen. Dadurch war ein spachteln unschöner Stellen problemlos möglich.

Hier sieht man die Klappbeschläge.  Auch nicht gerade wenig Arbeit.

Spachteln und 3 mal Lackiert mit Kunstharz. dazwischen immer wieder geschliffen.

Meine fleisiges Helferlein, die Katha bei der Arbeit. 

Das war die Höllenarbeit. Der alte Anstrich war so hart, dass es eine riesen Plagerei war das Zeug abnzuschleifen.

Hier das erste mal Gefüllert mit 2K-Autofüller.

Waren aber noch zu viele Fehler drin trotz grosszügigem Farbauftrag. Daher nochmals komplett abgeschliffen.

Beim Nachschleiffen hab ich tatsächlich noch 2 Löcher entdeckt die unter dem alten Gelcoat gelauert haben.

Beim genaueren Hinsehen kann man auch die rissige alte Farbe erkennen.

So einfach fein säuberlich mit Spachtel zugeschmiert.

Auf dem Bild sieht man deutlich die einzelnen Schichten. Grau ist Füller. Weiss ist alte Farbe. Das gelbliche der ursprüngliche Gelcoat. das Rötliche ist Spachtel.

Vorbereitet für den zweiten Füllergang.

Meiner Einer beim Nasschleifen. Disesmal hat es geklapt. Alle Fehler waren mit dem Füller sauber abgedeckt. Nur noch ne glatte Oberfläche für die anschliesende Lackierung erzeugen.

Fortsetzung folgt.