Das Projekt DoKa

2,1L WBX SS-Motor 92Ps , ASL-Getriebe, Erstzulassung Jan. 1991. 1 Vorbesitzer. Zugelassen als LKW.

Neuzulassung mit Vollgutachten erfolgte als PKW-Geschlossen, wegen LKW-Fahrverbot am Wochenende. Das betrifft aber nur das fahren mit Anhänger. Aber auch wegen der Einstufung Euro-2 und grüne Plakete für Feinstaubregelung.

Wie kommt man zu einer Doka?

Damals suchte ich eigentlich nur Motorenteile für einen 2,1L Wasserboxer. Mir wurde ein defekter Motor als Teilespender angeboten. Dabei stellte es sich heraus das dieser von einer Doka stammte die einschließlich Getriebe auch noch herumstand.  Nach kurzer Verhandlung nahm ich für 600€ das ganze „Paket“ mit. Vorläufig  stellte ich das Fahrzeug erst mal ab, da ich noch mit dem Projekt 2,5L WBX beschäftigt war.

Später lief mir noch eine LBX-Pritsche mit Tischerkabine über den Weg, die ich dann mit der Doka verheiraten wollte, aber das ist eine andere Geschichte.

Die Doka befand sich eigentlich in einem ganz passablen Zustand. Keine der gewöhnlichen Durchrostungen und auch die üblen Rostungen in den Falzen hatte sie gut wie keine. Ein paar kleinere Beulen und ein ramponierter rechter hinterer Radlauf. Ausstattung war so gut wie keine vorhanden.

Die einzigen Extras waren: Standheizung, Anhängerkupplung,  gelbes Rundumkennlicht und eine glatte Verstärkungsplatte auf der Ladefläche.

Selbstverständlich entsprach das Fahrzeug in keinster Weise meinen Vorstellungen, vor allen Dingen wenn man schon einen luxuriösen Whitestar besitzt. Daher war es das Ziel die Optik und die Ausstattung entsprechend hinzubekommen.

Ausgeführte Arbeiten "Rohbau":

  • Wie üblich wurde das Teil zuerst mal komplett gestrippt. 
  • Der rechte hintere Radlauf wieder hergestellt.
  • Trennwand  im Fahrgastraum entfernt. Verstärkungsplatte auf der Ladefläche entfernt.
  • Durchbruch in die hintere Kabinenwand gemacht, für das spätere Projekt Tischerkabine.
  • Drehsitzkonsolen eingeschweisst, da die auch gerade vorhanden waren.
  • Dann ging es an die Karosse. Komplete Aufbereitung für eine Neulackierung.
  • Verzinnen, spachteln und grundieren. Innen und aussen.
  • Lackieren mit L90H. Innen und aussen

Entsorgt wurden:

Doppelsitzbank vorne, komplette Sitzbank hinten, die verbeulten Stossstangen, die serienmässigen Scheinwerfer, Frontscheibe, Türscheiben, Verkleidungen innen, Warmluftkanal, Aussenspiegel, die alten Reifen und die Anhängerkupplung. Ladebordwände wurden einstweilen Beiseite gestellt.

 Nachrüstungen b.z.w. Umbauten:

Fahrwerk: 

  • Servolenkung komplett mit Achsschenkeln. 
  • Neue Standartbremsanlage. Vorne mit Edelstahlbremsstaubblechen. 
  • Neue Stossdämpfer. 
  • Bereifung mit 225/70/15 (Sprinterreifen) auf 7x15“ Stahlfelgen (MB-W126) mit Passatradkappen. (Eingetragen)

Motor:

  • Neu aufgebauter SS-Motor mit DJ-Kolben. 
  •  Nachgerüstet mit Kaltlaufregler für Euro 2.

Karosserie und Aufbau:

  •  Front und Türscheiben in getönter Ausführung.
  • Hintere Seitenscheiben mit schwarzer Folie beklebt. 
  • Vordere Türen mit den Gummidichtlippen der Starserie nachgerüstet.
  • Doppelscheinwerferanlage 
  • Projekt Zwo Nebelscheinwerfer. 
  • Schwarze Blinkleuchten Vorne. 
  • Schwarze Rückleuchten hinten. 
  • Ladefläche in ALU-Riffelblech. Motordeckel Lasergeschnitten mit darunter geschraubter Verstärkungsplatte. 
  •  Anhängerkupplung 2000Kg mit 100Kg Aufliegelast. (Eingetragen)
  • Original T3-Sonnendach. 
  • DTM-Tankdekel mit Edelstahladapter
  • Bügelspiegel nach Inbetriebnahme nachgerüstet

Innenraum:

  •  Sportlenkrad Ø380mm vom Golf GTI mit 4 Hupenknöpfen. (Eingetragen)
  • Cockpit mit Drehzahlmesser.
  • Einzelsitze vorne und hinten (Jetzt 4 Sitzer)
  • Selbstgefertigte Sitzkonsolen hinten mit abschliessbaren Türen
  • Dreipunkt Automatikgurte hinten
  • Alu Türverkleidungen vorne
  • Alu-Seitenverkleidung hinten
  • Drehsitze beidseitig eingebaut
  • Batteriefachabdeckungen kurz beidseitig
  • Edelstahlblechverkleidung hinter an den vorderen Sitzkästen
  • Hinterer Innenraum und Rückwand überzogen mit grauem Kunstleder
  • Frischluftzuführung für hinten installiert. Dazu auch den Heizkasten vorne ersetzt mit der Ausführung Frischluftregler. (die mit 4-Hebeln)
  • Im hinteren Fahrgastraum Bodenplatte mit Industrie-PVC-Bezug eingebaut.
  • Vordere Türeinstiege mit Alu-Riffelblech.
  • Nachgerüstet:  ISRI-Sitzen mit Armlehnen.
  • Nachgerüstet: 2 Star-Multvansitze hinten

Elektrik:

  • Doppelscheinwerfer
  •  Nebelscheinwerfer
  • Doppeltonhorn
  • Zentralverriegelung
  • Fernbedienung für Zentralveriegelung
  • Radio mit MP3-CD-Player
  • Lautsprecher vorne Ø150
  • Lautsprecher hinten Ø120 in selbstgefertigter Konsole hinter den Rücksitzen Links und rechts  davon angeordnet.
  • Bassbox Ø300mm zwischen den Einzellsitzen hinten.
  •  Freisprecheinrichtung Sprachgesteuert von Motorola.
  • Monitorrückspiegel
  • Rückfahrkamera hinten zwischen der Kennzeichenbeleuchtung
  • 13-Polige Steckvorrichtung für Anhängekupplung. Vollständig verdrahtet über zusätzlichen Klemmenkasten in der linken Motorraumöffnung
  •  Neuverlegung der Kabel zu den Rückleuchten. Oberhalb der Motorklappe.
  • Elektrische Fensterheber von IN-PRO (Opzional) mit den Orginal Busschaltern verdrahtet.
  • Linke und rechte Innenraumleuchte mit LED's
  • LED-Leiste über den hinteren Sitzen gesteuert über die vordern Türkontaktschalter und seperatem Schalter hinten.

 Die Verdrahtung erfolgte weitgehendst entsprechen den Originalschaltplänen.

Weiter geplante Modifizierungen:

  • Kunststoffbeplankung ähnlich Whitestar
  • Original T3 Frontspeuler